Stellungnahme zur nun erfolgten zweiten Fortschreibung des Luftreinhalteplans der Stadt Regensburg

Keine frohe Botschaft für alle, besonders aber für viele von Asthma und Krupp geplagte und für viele Radfahrer, die die Regensburger Luft verstärkt einatmen müssen. Sie haben offensichtlich auch in einer Stadt mit bunter Koalition wenig Lobby.

19.01.2018

Tina Dorner, Geschäftsführerin des Bund Naturschutz und Helmut Kangler vom Kreisvorstand und ÖPV-Engagierter des BN stellen zur aktuellen Fortschreibung nüchtern fest: „Knapp zwei Prozent des Stadtgebietes (nur Altstadt) sind bald Umweltzone, mehr wie 98 % sind es nicht. Gerade die viel stärker von Verkehr belasteten Gebiete Regensburgs mit vielen Einwohnern bleiben draußen. Dort dürfen weiterhin die schlimmsten „Stinker“ ungehindert fahren. Auch wird ein weiteres Mal nur die Altstadt in der Wahrnehmung vieler Bürger noch „schwieriger“ zu erreichen sein. Die Einkaufzentren werden sich freuen. Alleine dieses eine Beispiel , zeigt: Die Fortschreibung bleibt hinter den Erwartungen weit zurück und kann fachlich nicht überzeugen. Stadt und Staat vergeben gerne Umweltpreise und Umweltengel an engagierte Bürger*Innen,  tragen aber selbst in ihrem Wirkungsbereich wenig zur Luftreinhaltung bei. Der BN meint dazu: „so bitte nicht“. Zu den wenigen Maßnahmen (siehe Pressemitteilung der Stadt hier) ist zu sagen:   siehe Anlage

Bereits am 27.11.2017 wurde eine Anfrage an die Regierung der Oberpfalz zum Thema "Brennstoffverordnung" gestellt und wir haben nachgefragt!