Gut Tremmelhausen / Pettendorf

Massive Eingriffe in die Natur können so nicht hingenommen werden!

Anfang des Jahres 2016 erhielt das Gut Tremmelhausen einen neuen Pächter. Angeblich wegen der 40-jährigen Bewirtschaftungsweise des Vorgänger-Pächters, hätten sich auf „schleichende Weise“ die Wald-ränder verändert und sich „Natur“ ausgebreitet“. Diese Rechtfertigung gab der neue Pächter an um mit erheblichen Eingriffen in die Natur u.a. vermeintlich verlorengegange-nes Ackerland wieder zu gewinnen. Die BN-Ortsgruppe hat Massive Eingriffe auch in kartierte Biotope bei einer Maiwanderung entdeckt und dies gemeinsam mit der Kreis-gruppe dem Landratsamt angezeigt (siehe Schreiben ....)

 

Bis Ende 2016 fand ein intensiver Schriftverkehr mit den Behörden und auch ein Ortstermin mit Vertretern des Landratsamtes, der Stiftung, der Stadt und mit dem Landwirt statt. Ergbnisse sind: 

  • Die Auffüllung im Bereich des Weihers wird bis Ende des Jahres in einem 5m Streifen zurückgenommen, der natürliche Wiederaufwuchs mit Uferweiden ist zuzulassen und im Frühjahr 2017 wird ein Grünstreifen um den Weiher herum angesät.

  • Die weiteren Auffüllungen wurden baurechtlich geprüft und mussten unter Auflagen, die von der Gemeinde Pettendorf, dem Wasserwirtschaftsamt und der unteren Naturschutzbehörde angeregt wurden, genehmigt werden.

  • Die Stadt Regensburg hat zugesagt, die kapitalen Eichen entlang des Weges zu erhalten und den Grabenverlauf im Wurzelbereich des Eichen Ende des Jahres  in einer Weise zu verlegen, dass der sichtbare Wurzelhals außerhald des Wasserlaufes zu liegen kommt damit dieser bei Räumarbeiten nicht mehr verletzt werden kann.  

In Summe ist das Erreichte erfreulich. Wir hoffen zukünftig auf ein naturverträgliche Bewirtschaftung der Flächen.