Sechster Runder Tisch Schillerwiesen beschließt Gestaltungskonzept

Am 27. September 2014 fand im Gartenamt der 6. Runder Tisch zur Revitalisierung der Schillerwiesen statt. Dabei wurde der in Anlage befindliche Plan einstimmig beschlossen. Die Umsetzung soll in mehreren Schritten erfolgen: 

  • 2104/2015: Alle Maßnahmen im Uferbreich zur Donau (incl. Buchten / Uferabflachungen / Entsteinungen). Die Arbeiten sollen im Nov. / Dez. 2014 beginnen und im Frühjahr 2015 abgeschlossen werden. 
  • 2015 / 2016: Dammverbreiterung und Bäume entlang des Kronenweges
  • 2015 / 2017: "Nördlichster Punkt". Hier erfolgt noch eine Kunstwettbewerb. 

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Aktionsbündnis "Schillerwiese" übergibt gemeinsame Resolution an OB Wolbergs

Viele Bürgerinnen und Bürger der Stadt Regensburg haben im vergangenen Jahr die Baumfällungen an den Schillerwiesen, welche die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) für nötig erachtet hat, heftig kritisiert. Im Rahmen eines Runden Tischs konnten von der WSV, der Stadt Regensburg und von Verbänden, Vereinen, Bürgerinitiativen und Bürgern eine Lösung entwickelt werden, wie die Schillerwiesen künftig gestaltet werden sollen. Nun geht es um eine möglichst zeitnahe Realisierung. Am 02.05.2014 wurde daher Herrn Oberbürgermeister Wolbergs eine Resolution übergeben werden. Angesichts der hohen Bedeutung der Schillerwiesen für die Bürger der Stadt Regensburg wenden sich die am "Runden Tisch Schillerwiesen" vertretenen Verbände, Vereine, Bürgerinitiativen und Bürger mit dem dringenden Wunsch an die Stadt Regensburg, die im Konzept vorgesehenen Maßnahmen zeitnah in Verbindung mit den für 2014/15 vorgesehenen Maßnahmen der WSV zu realisieren. Anlässlich des Termins wurde auch der beim Runden Tisch abgestimmte Planungsentwurf präsentiert werden.





Die MZ berichtete am 04 Mai über die Übergabe der Resulution

Der Runde Tisch initiiert Pläne für die Schillerwiese

Ausschnitt aus MZ vom 01.07.2013 Foto und Text Keller *Anmerkung
Aktualisierter Lageplan vom April 2014

Am 29. Juni traf sich der runde Tisch. Grundlage waren der Entwurf des Landschaftsarchitekten Weidmuller. 

Frau Ingrid Warm von der Projektgruppe Dammnachsorge hatte dazu im Vorfeld geschrieben:

Der Landschaftsarchitekt Herr Weidmüller hat möglichst viele der Anregungen des Runden Tisches in sein Konzept integriert. Sicherlich können nicht alle Ideen umgesetzt werden, aber wir können eine Priorisierung von Maßnahmen vornehmen und die Realisierung auf den Weg bringen.

http://www.kreisgruppe.bund-naturschutz.de/?file:115100

 

Das Konzept besteht aus den folgenden wichtigsten Komponenten:

·  Dammverbreiterung nach Süden mit

oautochthone Magerrasenansaat auf der neuen Dammsüdböschung

oNutzung der verbreiterten Dammkrone für die Anlage eines eigenen Radweges

oSchattenspendende Baumpflanzung als Reihe zwischen den beiden Wegen

·  Beseitigung des wasserseitigen Steinwurfs mit

oNeuer Ufermodellierung mit zeitweise durchströmten Kiesmulden hinter dem vorhandenen Uferbewuchs unter größtmöglicher Schonung der vorhandenen Gehölze

oWiederverwendung des ausgebauten Wasserbausteinmaterials als Kurzbuhnen – „Fischkinderstuben“

oGruppenweise Bepflanzung der Uferwiesen mit Weidengebüsch als Schattenspender / Raumbildner / Sichtschutz für Sonnenbader

·  Inszenierung des nördlichsten Punktes am gesamten Donausüdufer als „Donaupiazza“ mit Aussichtskanzel, Treppe zum Wasser / Flusstribüne und Kunst (Skulptur).

Die Mittelbayerische Zeitung berichtete am 01.07.2013 über das Treffen.

 

Die Mittelbayerische Zeitung erlaubt uns ihre Berichte nur in Auszügen auf unserer Seite einzustellen. Wir respektieren diese Entscheidung! 

 

 

1500 Unterschriften für den Regensburger Appell

1500 Unterschriften unterstützen den Regensburger Appell.

 

Mehr als 400 Teilnehmer bei der Demo an der Schillerwiese!

Nach der Gewaltrodung kommen jetzt Gespräche

Die Mittelbayerische berichtete über das erste Treffen des "Runden Tisches"

 

Gemeinsame Pressemittelung

die gemeinsame Pressemittelung von Bund Naturschutz Regensburg, Donau Naab Regen Allianz, Landesbund für Vogelschutz Regensburg und Arge Fest im Fluss nach der Demonstration von 400 Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Politikern an der Donau beim Pfaffensteiner Wehr können Sie hier ansehen und dann den Appell unterstützen!

Stellungnahme des Wasser- und Schifffahrtsamtes Regensburg

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Regensburg bittet um Veröffentlichung einer Stellungnahme zur Informationsveranstaltung am Sonntag (17. März).

Hier können Sie den vollständigen Text der Stellungnahme ansehen.

Pressemitteilung vom 01. März 2013

Pressemitteilung:

Ein erster Erfolg der Proteste gegen die Abholzungen an der Schillerwiesen:

ein „Runder Tisch“ zur Revitalisierung der Donau im Westen RegensburgsARGE Fest im Fluss, Bund Naturschutz, Donau-Naab-Regen-Allianz und Landesbund für Vogelschutz

Hier können Sie die Pressemitteilung ansehen.

Redebeiträge zur Demo auf der Schillerwiese

Appell für die ökologische Aufwertung der Donau unter Beteiligung der Öffentlichkeit

Unterschreiben Sie den folgenden Appell:

Ich unterstütze mit meiner Unterschrift folgenden Appell des Bund Naturschutz KG Rgbg, der Donau Naab Regen Allianz und des Landesbundes für Vogelschutz KG Rgbg an die Verantwortlichen des Wasser- und Schifffahrtsamtes und der Stadt Regensburg:

Wir fordern eine ökologische Aufwertung der Donau unter Beteiligung der Öffentlichkeit. Es müssen sachlich-konstruktive Gespräche darüber stattfinden, wie die verschiedenen Belange des Naturschutzes,des Hochwasserschutzes und vieles mehr zusammengebracht werden können. Gegen unvermittelte Abholzungen, wie sie nun geschehen sind, protestieren wir mit Nachdruck. Was hier geschehen ist, darf sich so nicht wiederholen. Wir fordern, dass das Donau-Ufer im Bereich der Schillerwiesen rasch wieder zu einem Platz gemacht wird, an dem Menschen gerne sind und an dem vielfältiges Leben gedeihen kann.

Hier können Sie den Appell downloaden, ausdrucken und unterschreiben.
Versuchen Sie möglichst viele weitere Unterschriften zu bekommen und geben Sie die Listen bei der Kreisgruppe des BUND Naturschutz in Regensburg ab, bzw. schicken Sie diese mit der Post an:
Bund Naturschutz, KG Regensburg, Dr.-Joh.-Maier-Str. 4,
93049 Regensburg
<<<<<<<<<Download des Appells >>>>>>>>>>>>

Sonntag 17. Feb. 15 Uhr Demo für die Donaubepflanzungen!

Demoaufruf Donau
Aufruf zur Demo für die Bepflanzungen an der Donau.

Der BN ruft am Sonntag um 15 Uhr zur Demonstration aller Bürger, Verbände und Politiker auf. Treffpunkt ist der Winzer Weg am Ende zum Pfaffensteiner Wehr. Dieses Vorgehen darf sich nicht wiederholen; der Naherholung und der Natur mit ihren Bäumen muss in Regensburg nicht nur entlang der Donau ein höherer Stellenwert eingeräumt werden.

Rückfragen: Kreisgruppenbüro unter Tel. 0941/23090

Als Redner werden auftreten:

  • Herr Dr. Streck
  • Herr Dr. Paukner
  • Frau Wild
  • Herr Seidemann
  • Herr Suttner
  • Herr Schindler, AK Fest im Fluss
  • evtl. Herr Meierhofer

OB Schaidinger und das Wasser- und Schifffahrtsamt haben es geschafft: Alle störenden Bäume an den Schillerwiesen sind weg. Zurück bleiben viele fassungslose Bürger, Stadträte, Landtagsabgeordnete, mindestens ein Bundestagsabgeordneter und Umweltverbände. Der vielfache Wunsch, zumindest eine Pause zum Nachdenken einzulegen, wurde ohne Not ausgeschlagen. Der Bund Naturschutz fragt sich, ob es im Jahr 2013 wirklich sein kann, dass ein Stadtoberhaupt und eine Bundesverwaltung sich so über viele Stadtbürger, Umweltverbände und Politiker fast aller Parteien hinwegsetzen. Es ist leider geschehen.

In der Geschäftsstelle des Bund Naturschutz laufen seit Tagen die Telefone heiß. Bürger können dieses Vorgehen einfach nicht verstehen. Raimund Schoberer, Kreisvorsitzender des Bund Naturschutz hätte sich wie viele andere auch gewünscht, dass die zahlreichen Initiativen zum „Fällmoratorium“ bis hin zum „Runden Tisch“ von den Verantwortlichen angenommen worden wären“. Mit der jetzt durchgeführten befremdlich anmutenden Brechstangenmethode gewinnt keiner. Bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft besser wird. Dazu bedarf es des Engagements der Bürger, Verbände und der (zu wählenden) Politiker

Es gab und gibt in Bezug auf eine Wiederbepflanzung der Deiche Handlungsoptionen, gerade an den Schillerwiesen, und diese gehören transparent diskutiert. Es gab Alternativen zum Kahlschlag und stetiges Abstreiten, das Verweigern darüber offen sprechen zu können und das einseitige Schaffen von Fakten, macht die Situation nicht besser. Es ist Aufgabe der Verwaltung (egal ob Bund oder Stadt) für die Bevölkerung akzeptable Lösungen für diesen wichtigen Naherholungsbereich zu finden. Eine „Augen-zu-Mentalität“ gegen die Bürger der eigenen Stadt führt nicht weiter. In anderen Städten ist es auch möglich, dass Naherholung und Hochwasserschutz Hand in Hand gehen. 

Bitte kommen sie zahlreich zu der Demo und leiten sie diese Nachricht an Freunde und Bekannte weiter.