MenuKreisgruppe RegensburgBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Text und Bilder (Copyright) BN-Obertraubling


Rückblick 2018

Alle Jahre wieder :

·        -   Betreuung der Nistkästen, der Fledermauskästen und des Falkenkasten im Kirchturm

·         -  Beteiligung an der Feriengemeindefreizeit mit Outdoorküche und Schnitzwerkstatt

·        -   Teilnahme an Demos in Berlin und München , sowie Fahrraddemos in  Regensburg

·        -  Beteiligung an der landkreisweiten Aktion 'Rama-Dama'

  Außerdem:

·         -  besuchten wir die von der BüfA Regensburg organisierte Filmvorführung ‚Wackersdorf‘.

·         -  war unsere Reparaturstube 8 mal geöffnet.

·        -   Beteiligten wir uns an der Bürgerwerkstatt  ‚Bahnhofsumfeld‘

·       -    Führten wir einen regen Meinungsaustausch mit den politisch Verantwortlichen in Obertraubling

   zum  Thema Flächenverbrauch  und  Ausgleichflächen

·         -  Machten eine Radltour zu einigen Ausgleichsflächen und  erörterten dann den Zustand mit Bürgermeister    Rudi Graß

·        -   Erstellten wir eine Stellungnahme zur Änderung der Flächennutzungsplanes im Gemeindeteil Embach

·        -  Feierten wir die Inbetriebnahme unseres Bücherschrankes mit einem Frühlingsfest 

 

Ausblick 2019

Geht es mit der Ortsgruppe weiter?

Wenn ja,  wie wird es mit der Ortsgruppe Obertraubling weitergehen? 

Andreas Skala und Dieter Adam

 

Text und Bilder (Copyright) BN-Obertraubling


Rückblick 2017

Wie auch im letzten Jahr begannen wir unsere Aktivitäten im fernen Berlin mit der Teilnahme an der Demonstration „Wir haben es satt“.

Aber auch in der Heimat waren wir nicht untätig. So haben wir unsere Nistkästen gereinigt, beim Ramadama das Gemeindegebiet gesäubert und im Frauenholz (DBU Naturerbefläche) die Sandgrube von wildem Aufwuchs befreit, um sonnige Brutplätze für Kreuzkröten und Gelbbauchunken zu schaffen.

Ein Höhepunkt des Jahres war die Teilnahme am Bürgerfest in Obertraubling. Hier hatten wir einen Stand, an dem wir mit den Bürgern und unter prominenter Hilfe des Bürgermeisters (der  BN-Mitglied bei uns ist), Nistkästen bauten.

Ebenso beteiligten wir uns, wie in den vergangenen Jahren, an der Ferienfreizeit der Gemeinde und erforschten mit den Kindern den Lebensraum der Biber und erfuhren im Bajuwarenhaus interessantes über die früheren Bewohner in der Nachbargemeinde Burgweinting.

Im Herbst waren wir dann nochmals auf einer Demo in Böhmen gegen ein geplantes atomares Zwischenlager.

Zu unserem Lieblingsprojekt 2017 wurde allerdings Ende des Jahres unsere Reparaturstube

Bereits zum vierten Mal eröffneten die Mitglieder der Ortsgruppe Obertraubling die Reparaturstube. Einmal im Monat stehen wir reparaturwilligen Besuchern zur Seite um gemeinsam Fehler zu suchen und Defekte zu reparieren. Mindestens aber um gute Tipps zu geben, wie mit dem Gegenstand zu verfahren ist. In der ehemaligen Bücherei der Gemeinde in der Grundschule Obertraubling wird repariert. Nachdem nicht alle Gegenstände gleichzeitig repariert werden können, steht für die Wartenden Kaffee und Kuchen bereit. Hier wird oft schon über das Problem diskutiert und erste Lösungen gefunden.

Freundlicherweise unterstützt die Gemeinde und die Schulleitung die Reparaturstube und stellt den Raum zur Verfügung. Wichtig ist den Betreuern, dass jeder über die Nachhaltigkeit nachdenkt und Gegenstände nicht gleich beim kleinsten Defekt wegwirft. Natürlich kann und soll die Reparaturstube nicht den Fachbetrieben und Profis Konkurrenz machen. Das ist aber auch in keinster Weise vorgesehen. Vielmehr soll Hilfe zur Selbsthilfe angeboten werden. Viele Besucher haben oft schon eine Idee und manchmal fehlt es nur am richtigen Werkzeug. Die Unterstützung ist natürlich kostenlos. Spenden werden gerne angenommen und für die Ausstattung der Reparaturstube bzw. für Kaffee und Kuchen verwendet.

Repariert wurden zwischenzeitlich sehr viele Gebrauchsgegenstände vom Staubsauger, über Bügeleisen, Nähmaschine sowie diverse Kleinelektrogeräte. Aber auch Stühle, Holzspielzeug und Gartengeräte konnten wieder flott gemacht werden. Natürlich kommt es auch vor, dass nicht alles repariert werden kann. Aber es geht ja vielmehr darum, mit den Besuchern alle Möglichkeiten zu besprechen, bevor etwas entsorgt wird. Traurig war übrigens noch keiner, wenn nicht geholfen werden konnte. Dafür gab es ja mindestens Kaffee, Kuchen und ein gutes Gespräch.

Wer die Reparaturstube unterstützen möchte, ist gerne eingeladen sein Wissen und Können einzubringen.

Obwohl wir anfangs nicht wussten, was uns erwartet und ob unser Angebot angenommen wird, sind wir jetzt froh, dass wir uns durchgerungen haben und die Reparaturstube Obertraubling betreiben. Mittlerweile sind wir doch schon im Gespräch und bisher gab es immer etwas zu reparieren.

Mit der Unterstützung der Pflanzaktion (insgesamt wurden 2000 Bäume gepflanzt) der Klimaschutzjugend in Schierling im November beendeten wir die Aktionen dieses Jahr.

…nicht ganz: denn im Dezember war unsere Reparaturstube natürlich wieder geöffnet.

 

Andreas Skala

 

Vorsitzender OG Obertaubling


Rückblick 2016

Alle Jahre wieder :

  • Betreuung der Nistkästen, der Fledermauskästen und des Falkenkasten im Kirchturm
  • Beteiligung an der Feriengemeindefreizeit
  • Teilnahme an Demos in Berlin, Hannover, München und Niederaichbach 
  • Beteiligung an der landkreisweiten Aktion 'Rama-Dama'

Außerdem:

  • besuchten wir eine von der BüfA Regensburg organisierte Filmvorführung 'Power to Change'.
  • beteiligten uns am Regensburger Faschingszug, als Begleiter des 'Chlorhuhns' des „STOP TTIP-Bündnisses Regensburg“
  • am 01. Mai nahmen wir an einer 'Mystischen Baumführung' am ehemaligen Standortübungsplatz Oberhinkofen teil.
  • wir erneuerten Nistkästen
  • nahmen wir mit der BüfA-Regensburg an der Tennet Infoveranstaltung über die HGÜ (Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung) in Regensburg und Neutraubling teil und machten "Aufklärungsarbeit"
  • hörten wir die  Vorträge :
    • 'Und ewig währt das Plastik' von Bernhard Suttner
    • über Papst Franziskus' Enzyklika  'Laudato Si' von Pfarrer Dr. Konrad
    • 'Fässer ohne Böden' im KEB-Regensburg, von Jochen Stay (.ausgestrahlt)
  • Gerne gratulierten wir unserer Nachbarortsgruppe Sünching zu ihrem 25. Geburtstag.

Dieter ADAM stv Vorsitzender

 


Rückblick 2015

 

Neben unserenLangzeitprojektenwieder Betreuung der Turmfalken im Kirchturm der Pfarrkirche, der Pflege und Instandsetzung von Nistkästen und Fledermauskästen, Beteiligung an Ferienfreizeit der Gemeinde Obertraubling , beteiligten wir uns an der landkreisweiten Aktion ‚Ramma Damma’.

Mitglieder der OG nahmen auch 2015 wieder Demonstrationenwie zum Beispiel ‚Wir haben es satt‘ in Berlin, Mahnwache zu Fukushima in Landshut, Anti – TTIP – Demos in Regensburg und Berlin, Abschaltfest in Grafenreinfeld, G7-Demo in München und Weltklima-Konferenz-Demo(COP 21) in Paris teil.

25 Jahre Ortsgruppe Obertraubling wurde von den ‚Aktiven’ im kleinen Rahmen begangen.

Ganz froh sind wir, dass eine Logistikeinheit eines bayerischen Automobilherstellers nicht in der Obertraublinger Flur gebaut wird.

 

Dieter ADAM

Stv. Vorsitzender


Rückblick 2012

Allgemein:
Neben den Aktivitäten im Sinne des BN kommt ein oder mehr mal die „Kultur“ als gemeinsame Veranstaltung zur Erscheinung. Ob der eine Besuch im Statt-Theater oder reguläres. Theater, Kultur steht auch auf dem Programm. Aktivitäten im Umweltschutz, sei es die Pflege von Nistkästen, oder die Instandsetzung / Säubern des Naturlehrpfades entlang des ehemaligen Stanortübungsplatzes. Besuch einer Renaturierung im Kalkwerk Burglengenfeld. Vortrag über Energieeinsparung bzw. erneuerbare Energie und Ihre Umsetzung.

Betreuung Falkennistkasten:
Auf dem Kirchturm der Ortkirche Obertraubling befindet sich ein von BN und dem Mesner betreuter Falkennistkasten. Im Frühjahr 2012 konnte man dort das laute Geschrei von 5 kleinen Turmfalken wahrnehmen, die dort ihre ersten Tage, liebevoll gefüttert und umsorgt von ihren Eltern, verbrachten.

Agenda Kaffee:
Mehrmalige Besetzung/ Durchführung des Kaffee/Kuchen- Standes auf dem Freitag- Nachmittag – Wochenmarkt(Agenda). Verkauf von selbstgebackenem Kuchen und Ansprechen / Info- Verteilung von BN- Themen.

Ferien Freizeit Sommer 2012: 
Der Bund Naturschutz Obertraubling organisierte einen Tag voller Abenteuer für Kinder Mit der berüchtigten Räuberbande der Ortsgruppe Obertraubling des Bund Naturschutz einen wilden Tag erleben wollten 23 Kinder und Jugendpfleger Michael Baade bei der Ferienfreizeit. Wie bei Räuber Hotzenplotz zogen die Kinder einen Leiterwagen, der in den Zug gehievt wurde. Am Etterzhausener Bahnhof erhielten die Kinder, die zu Hilfsräubern ausgebildet wurden, die nächste Aufgabe: eine Räuberhöhle finden. Räuberhauptmann Andreas Skala hatte eine Wegkarte in viele kleine Teile zerschnitten, die die Kinder zusammensetzen mussten.
Dann zeigten sie auf Standort und Ziel und zogen los. Bergauf und bergab zogen und schoben die Räuber den schweren Leiterwagen. Bei der Räuberhöhle angekommen, musste die Bande enttäuscht feststellen, dass die Höhle bereits besetzt und unzugänglich war.
Ein Technikerteam bereitete in der Höhle Aufnahmen für den Kinofilm „5 Freunde“ vor. So wurden die Höhlenräuber zu Waldräubern und zogen auf das Dach der Räuberhöhle. Dort mussten sie viele Aufgaben lösen: Holz sammeln, Feuer machen ohne Zündhölzer und ohne Feuerzeug, Stöcke schnitzen und Würste braten. Zur Ausbildung gehörten wilde Räuberlieder singen, Tarnen, Anschleichen und sich im Dunklen zurecht finden. Augenbinden ersetzten die dunkle Höhle. Monika Heusipp fertigte mit ihnen „Räuberstirnbänder“ und Marianne Adam verpasste den Kindern „blutende Wunden“, und „ausgeschlagene Zähne“. So entstellt, aber stolz auf das Räuberdiplom, ging es zurück in die Zivilisation. Dreckig aber glücklich wurden die Kinder wieder wohlbehalten den Eltern übergeben.

Walpurgisnacht:
„Hix, hex Walpurgisnacht, wir schleichen durch den Wald ganz sacht“ wiederholten die weit über 60 Kinder den Spruch, den Adriaen und Derek, die keltischen Jäger aus der Anderswelt ihnen vorsagten. Damit luden sie die Kinder und die Erwachsenen ein, mit ihnen in die Anderswelt einzutauchen und das Freudenfest „Beltane“ zu feiern, bei dem die Sonne und die Kräfte der erwachenden Natur mit Feuer, Tanz , Essen und Trinken begrüßt werden. Bevor alle durch das Tor zur Anderswelt schlüpfen durften, wurden sie von Flamea und Löwenzahn mit einer Schutzsalbe versehen. Um die Truppe sicher an den unheimlichen Wassern vorbeizubringen, riefen die beiden Jäger die Wasserweise Aquaria zu Hilfe. Diese stärkte die Gäste mit Kraftwasser aus einer fernen Quelle und ermahnte alle, achtsam mit Wasser, dem Ursprung allen Lebens umzugehen, damit Mutter Erde ihnen noch lange wohl gesonnen sei.
Gemeinsam ging es weiter. Unterwegs erlegten die beiden Jäger mit Hurra einen „Hasen“ für das Fest. Im tiefen Wald begegneten sie der Schamanin Madeira. Sie zeigte die Lebenskraft eines mächtigen Baums mithilfe eines Pendels und schenkte jedem Kind ein Schutzamulett. Den Kindern wurde etwas unheimlich, als von fern ein Schlagen und Krachen zu hören war. Doch Adriaen erkannte bald den Grund. Der Waldschrat Catwiesel und seine Gefährtin Catliesa sammelten Holz für das Freudenfeuer. Die beiden ließen sich von den Kindern beim Tragen helfen und begleiteten sie auf ihrem Weg. Die Kräuter sammelnden Hexen Camomilla und Pulsatilla ließen die Kinder an ihrem Wissen über die Kraft von heilenden Kräutern teilhaben und stärkten sie mit Körnen, die die Kraft von Erde, Sonne und Wasser in sich haben.
Am Festplatz angekommen, stillten Schwester Brotlinde und Bruder Tabak Hunger und Durst mit Kräuterbroten und Zaubertrank, der in einem Kessel über dem Feuer brodelte. Alle Gäste konnten ihr bereits erworbenes Wissen über die Kräfte von Kräutern, das Sichtbarmachen diese Kräfte durch Pendeln und das Heilen durch Räuchern an den drei aufgebauten Ständen vertiefen. Mit einem Tanz um das Feuer und einem Segensspruch endete das Fest. Kinder und Erwachsene wurden durch einen Tunnel aus der Anderswelt zurückgeschickt.
Dieser oft wiederholte Spruch hallte ihnen noch nach: „Hix, hex Walpurgisnacht, wir schleichen durch den Wald ganz sacht, Salben, Amulette, Kräuter nützen, indem sie uns vor bösen Kräften schützen. Hix, hex Walpurgisnacht, alles singt und tanzt und lacht.“ Die Veranstaltung wurde kostenlos von der Ortsgruppe Obertraubling des Bunds Naturschutz organisiert und durchgeführt. Die Mitglieder des BN freuen sich über Interessierte, die mithelfen wollen, die Umwelt lebens- und erlebenswert zu erhalten. Anton Mayer-Dick


Rückblick 2010

BN-Jahresbericht der Ortsgruppe Obertraubling

20jähriges Bestehen: Als hoffentlich bleibende Erinnerung pflanzten die Mitglieder mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Kindergruppe am 3. Oktober auf dem geschichtlichen Thingplatz im  Standortübungsplatz Oberhinkofen eine Sommerlinde. Der Kreisvorsitzende Raimund Schoberer und Tina Dorner, Geschäftsführerin der Kreisgruppe wünschten dem symbolträchtigen Baum einen kräftigen Wuchs und ein langes Leben und den Mitgliedern der Ortsgruppe Energie und Ausdauer, um sich auch weiterhin immer für die Belange der Natur und des Umweltschutzes in ihrer Gemeinde einzusetzen. Beim anschließenden gemütlichen Zusammensein im Gasthof „Fassl“  stellte Anton Maier-Dick in einer Präsentation das Wirken der Ortsgruppe in Wort und Bild vor. 

Walpurgisnacht: Der Komentar einer Besucherin: “Das war ja schöner als eine Stadtmausführung“ freute die Aktiven des BN Obertraubling besonders. Über 80 Kinder und Erwachsene folgten ihrer Einladung am 30.April. Ein prächtig gewandeter Keltenfürst blies ins Horn und versammelte so das Volk um sich und seine Prinzessin. Mit allen Sinnen nahmen die Besucher dabei Kontakt zum Wissen der Ahnen auf. Eine Schamanin ließ sie positive und negative Kräfte erkennen, bei den Kräuterhexen rochen, tasteten und erschmeckten sie Wildkräuter. Der Fürst selbst erklärte am Räucherstand, dass mit dem aufsteigenden Rauch damals wie heute versucht wird, Verbindung mit dem Göttlichen aufzunehmen. Nach all diesen Eindrücken stärkten sich die Besucher am Feuer mit Zaubertrank, Kräuterbroten, Nüssen und Quittenbrot. Nach dem gemeinsamen Feuertanz entließ der Fürst das Volk mit dem keltischen Segen.

Ferienfreizeit: 23 harte Kids folgten den BN-lern in den Bayerischen Wald, wo sie viele Stunden zwischen Urwaldriesen latschten, barfuß durch einen eiskalten Bach wateten und hauptsächlich durch vitaminreiche Rohkost gestärkt über den Hochberg stiegen. Den erschöpften Betreuern war es  unverständlich, dass die Kinder auf der Heimfahrt mit dem Zug noch so viel Energie hatten.

Sonstiges: Die Aktiven unterstützten die Kindergruppe bei verschiedenen Pflegearbeiten auf dem Naturlehrpfad und sicherten einen Ameisenhaufen. Die Vogelnistkästen am Piesenkofener Transformatorhäuschen wurden gesäubert und teilweise renoviert. 

Die beiden großen Langzeitpflegeprojekte „Piesenkofener Weiher“ und „Kreppe“ brachten leider nicht den Erfolg, den man sich jahrelang erhoffte und wurden deshalb zurück an die Gemeinde übergeben. Kabarettbesuche rundeten das Jahresprogramm ab.

 

Marianne Adam

Vorstandsmitglied und Kindergruppenleiterin ‚Die forschenden Erdferkel’