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Bund Naturschutz Regensburg: Jahresmitgliederversammlung mit Ehrungen

Die Jahresmitgliederversammlung des BUND Naturschutz (BN) war geprägt von freudigen Ereignissen: Die Klage zum Erhalt der Schlämmteiche wurde am Tag der Versammlung vom Bayerischen Verwaltungsgerichtshof positiv beschieden und der Bebauungsplan 195 „Südlich der Kremser Straße“ für unwirksam erklärt. Eine wunderbare Flächenschenkung an der Donau von gut 10 Hektar durch Herbert Zimmermann im April 2026 erweitert die artenreichen Grundstücke des BN. Und bei der Umweltbildung ist zu vermelden, dass das Naturmobil im Jahr 2026 ausgebucht ist.

13.05.2026

Bei der Versammlung wurden verdiente und langjährige Mitglieder geehrt. Ohne ihr besonderes Engagement könnte der BN vor Ort nicht so präsent für Natur und Umwelt eintreten, so Kreisvorsitzender Raimund Schoberer in seinem Jahresrückblick und Ausblick. Oliver Ehrlich informierte über die soliden BN-Finanzen.

Ein sehr schöner und informativer Vortrag zum Grünen Band im Bereich Bayern-Tschechien von Melanie Kreutz vom Nationalen BUND Kompetenzzentrum Grünes Band zeigte die erfolgreiche Entwicklung dieses einmaligen Naturschutzprojekts, welches im Zuge der deutschen Wiedervereinigung geboren wurde.
Der interaktive Beitrag des Amtsleiters für Stadtgrün Michael Daschner zur ökologischen Ausrichtung der Pflege öffentlicher Grünflächen in Regensburg zeigte unter anderem die großen Schwierigkeiten auf, straßenbegleitende Stadtbäume im immer heißeren und trockeneren Umfeld zu erhalten.
Zum Abschluss zeigten Thomas Seidl und Johannes Frisch Videos von Wildkameras zu den drei Regensburger Eichhörnchenbrücken. Auch Siebenschläfer testen diese Brücken.

Rund 8500 Mitglieder in Stadt und Landkreis Regensburg machen den BN zu einer wichtigen Größe. Der BN in Regensburg setzt sich seit 54 Jahren zusammen mit seinen Ortsgruppen vor Ort für Natur- und Umweltschutz ein. Rund 70 Hektar wertvolle Naturflächen werden betreut. Er bemüht sich, die Energie-, Agrar- und Verkehrswende bei Politik, Verwaltung und in der Öffentlichkeit zu unterstützen und vorwärtszubringen. In der „Boom“-Region Regensburg mit immensem Flächenverbrauch ist das nicht immer einfach. Die Grenzen müssen erkannt werden, damit unsere Lebensqualität erhalten bleibt.

Gez.
Raimund Schoberer

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