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Magerrasen am Hutberg

Artenschutz durch Erhalt gewachsener Kulturlandschaft

Die größte Gefährdung der Magerrasen ist die Aufgabe der traditionellen Nutzung durch Beweidung.
Fehlt der regelmäßige Verbiss durch die Weidetiere kommen nach und nach Sträucher und Bäume zurück, natürliche Sukzession setzt ein und die artenreichen Magerrasengesellschaften werden zunehmend verdrängt.
Heute ist ein Großteil der früheren Magerrasenfläche in der Jura-Landschaft wieder bewaldet.
Auch der Hutberg bei Kallmünz, eine hochwertige zusammenhängende Biotopfläche von ca. 13 Hektar, zeigte bereits deutliche Verbuschung.
Nach der Flurbereinigung 1971 konnte der Bund Naturschutz einen ersten Teil und dann 1990 und 2020 hauptsächlich spendenfinanziert weitere Fläche erwerben. Seit dieser Zeit wird am Hutberg wieder verstärkt gepflegt: wiederholte Entbuschungsmaßnahmen zur Wiederherstellung des artenreichen Magerrasen, auch wird die Fläche wieder regelmäßig beweidet um erneute Verbuschung zu verhindern.
Seit 1992 ist die Fläche großteils als Naturschutzgebiet ausgewiesen und genießt somit auch gesetzlichen Schutz.

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