MenuKreisgruppe RegensburgBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Die Bund Naturschutz-Ortsgruppe Beratzhausen

(gegr. 1986)


Schick uns deinen Lieblingsplatz!

Fast jeder hat einen Lieblingsplatz in der Natur, wo er gerne verweilt um zu entspannen, wohin er seine Gäste gerne führt oder mit dem er eine besondere Geschichte verbindet. Ein Baum, ein Blick, eine Bank....Wir möchten die Lieblingsplätze unserer BürgerInnen sichtbar machen und zeigen wie wertvoll sie für uns alle sind. Hast du so einen Lieblingsplatz in unserer schönen
Gemeinde? Dann mach doch ein Foto davon, erzähl uns warum du diesen Ort magst und vielleicht auch welche Geschichte dich damit verbindet. Schick uns ein Foto und schreib uns ein paar Worte, was gerade diesen Ort zum Lieblingsplatz macht. Wir präsentieren ihn dann so bald wie möglich auf der Übersichtskarte und auf unserer Website, wo du dann auch die Lieblingsplätze deiner Mitmenschen nachlesen kannst.

Mail an: beratzhausen@bund-naturschutz.de

Vielen Dank für's Mitmachen!

Deine Bund Naturschutz Ortsgruppe Beratzhausen

Lieblingsplätze der Beratzhausener


Aufbereitung Waldlehrpfad

Unser Walderlebnispfad ist wieder begehbar. Viel Spaß beim Lernen und Erleben im Wald.

Umgestaltung Eisweiherwiese

Große Gemeinschaftsaktion an der von der BN-Kreisgruppe gekaufte Feuchtwiese am Eisweiher

Säuberung Sixenfels

Im Oktober haben wir den Fuß des Sixenfelsens von nachgewachsenen Sträuchern und Bäumen befreit


Vereinfachte Zusammenfassung der Inhalte des neuen Artenschutzgesetzes vom 1.8.2019:

  •  Umbruchverbot für Wiesen (auch für Kleinerzeuger und Ökobetriebe)
  • Verbot der Mahd von außen nach innen (über 1 ha)
  • 10 % der Wiesen erst nach dem 15. Juni mähen
  • Arten – und strukturreiches Dauergrünland wird gesetzlich geschütztes Biotop, z. B. Schlossberg
  • Verbot der Grundwasserstands-Absenkung, vgl. Lammlgraben
  • Gewässerrandstreifen mind. 5 m von Uferlinie, bei staatlichen Flächen 10 m; Ausnahme: Grünlandnutzung, aber ohne Düngung
  • Streuobstwiesen über 2500 m² sind gesetzlich geschützte Biotope
  • Verbot von Totalherbiziden im kommunalen Einsatz
  • Erhaltung von Alleen
  • 10 % des Staatswaldes aus der Nutzung nehmen, biologische Vielfalt als Hauptziel
  • Biotopverbund im Offenland schaffen (bis 2023 10 % des Offenlandes, bis 2030 15%), z. B. Eh-da-Flächen
  • Lichtemissionen nach 23 Uhr bis Morgendämmerung verboten, Rathaus, Kirchen,Bauhof, Wochenstuben geschützter Fledermausarten überhaupt nicht mehr
  • Umgestaltung von Straßenbegleitflächen als Magerrasen
  • Schulung der Bauhöfe (Mähen statt Mulchen)
  • Klimaneutrale Verwaltung bis 2030
  • Neuauflage der Biotopkartierung
  • Förderung artenreicher Gartenkultur

Das Orientalische Zackenschötchen (Bunias orientalis)

Ein rapsähnlicher Neophyt breitet sich aus

Aus gegebenen Anlass weisen wir auf die für uns neuartige Pflanze des orientalischen Zackenschötchen hin. Sie ist auf dem ersten Blick dem Raps ähnlich und wird deshalb oft nicht beachtet. Durch den hohen Verdrängungsgrad der Planze, lassen sich wirtschaftliche Schäden für die Landwirtschaft, Störung des Naturhaushalts und ein Einfluss auf unser Ökosystem nicht ausschließen. Deshalb sollte nach Möglichkeit die Verbreitung unterbunden werden. Der Mensch spielt dabei eine große Rolle,weil dieser die Samen verbreitet. Oft wird das Saatgut der Pflanzen mittels Mahd (Randstreifenmulchen) von A nach B transportiert.

weiterführende Links und Artikel zum Thema:

Unkraut-Steckbrief: Orientalisches Zackenschötchen

Das Orientalische Zackenschötchen: Gelb, wohin man blickt

Neuer gefährlicher Einwanderer: Das Orientalische Zackenschötchen

 

Aktionen

Nistkästenbau

Am 8. Februar konnten wir im Werkraum der Grundschule 4 Waldkauz- und 2 Rauhfußkauz-Nistkästen und 8 Meisenkästen in Kooperation Eltern – Kind bauen. Alle Kästen hängen schon im Wald. Die Pflanzaktionen im Staatswald und Gemeindewald am Maria-Hilf-Berg konnten leider nicht mehr mit Kindern durchgeführt werden. Da die Bäume aber bereits bestellt waren, pflanzten wir etwa 70 Bäume, der Rest der Setzlinge  wurde an interessierte Mitglieder verkauft.

Säuberung Walderlebnispfad

Der Walderlebnispfad, der durch Holzarbeiten stark in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist  nun wieder frei zugänglich. Er wurde in zahlreichen ehrenamtlichen Arbeitsstunden von den lokalen Mitgliedern der BN-Ortsgruppe Beratzhausen renoviert. Es wurden viele der Schautafeln erneuert, sowie die Wege von Ästen und anderen Hindernissen befreit.

Blühflächen am Parkplatz Mühlenstraße

Am 2. Oktober 2020 rückte Michael Böhm von der Bauverwaltung Beratzhausen mit einer geliehenen Motorhacke an, um die Rasenflächen am Parkplatz an der Mühlenstraße aufzureißen. Die Ränder wurden von BN-Helfern mit dem Spaten umgestochen. Anschließend wurden selbst gesammelte Samen von Wildblumen, die für verschiedenste Insekten interessant sind, ausgebracht. Entscheidend ist, dass sich einheimische Blumen im Spätsommer aussäen und meist Frost benötigen um keimen zu können. Handelsübliche Wildblumenmischungen, die im Frühjahr ausgesät werden, enthalten oft exotische Arten oder einjährige Ackerblumen, die nur für wenige Bienenarten Nahrung bieten. Für das Auge der Bürger und die Hummelköniginnen im Frühjahr wurden auch einige hundert Blumenzwiebeln gesteckt

Säuberung Sixenfels

Im Oktober haben wir den Fuß des Sixenfelsens von nachgewachsenen Sträuchern und Bäumen befreit. Die Felsen sind nicht nur aus optischen Gründen freizuhalten. Sie stellen einen wichtigen Lebensraum für spezialisierte Pflanzen und Tiere dar. So wachsen der seltene Färberwaid, Traubengamander und Kleiner Schneckenklee dort, einige Bläulingsarten finden ihre Futterpflanzen auf den Felsköpfen. Deshalb wurde 2012 das Freihalten des Felsfußes als Ausgleichsmaßnahme für die Felssicherungsmaßnahmen am Sixenfelsen und im Klärwerks-Steinbruch festgesetzt.

Nachdem das lange nicht passiert ist, haben wir diese Aufgaben fachmännisch übernommen und vor allem händisch gearbeitet. So wurden die Gehölze tiefer abgeschnitten, zum Teil ausgerissen und die Stümpfe angebohrt, damit sie nicht erneut austreiben, sondern z. B. Wildbienen als Brutstätte dienen können.

Umgestaltung Eisweiherwiese

Im August wurde bei einer großen Gemeinschaftsaktion die von der BN-Kreisgruppe gekaufte Feuchtwiese am Eisweiher umgestaltet. Mit dem Bagger wurden drei kleine Weiher und eine lange Seige ausgehoben, das Material mit einer Kolonne von Schubkarren zum Eisweiher zur Befestigung der Ufer gefahren. Außerdem wurden zwei Lehmhügel mit Totholzhaufen angelegt. Diese können verschiedene Insekten als Brutstätte oder Amphibien zum Überwintern nutzen. Durch die Seige wird die Wiese länger feucht gehalten, es stellen sich typische Sumpfwiesenarten wie Sumpfdotterblume oder Vergissmeinnicht ein. Die Wiese wird künftig zwei Mal jährlich azyklisch gemäht, also dann, wenn es genug andere Wiesen als Nahrungsgrundlage für Insekten gibt. Außerdem soll der Wiesenknopf durch späte Mahd erst im September gefördert werden, der wiederum dem Wiesenknopf-Ameisenbläuling die einzige Lebensgrundlage bietet. Ein Teil wird als Hochstaudenflur stehen gelassen.


Termine

Bis auf weiteres entfallen alle weiteren Termine und Veranstaltungen!

Bitte beachten Sie die Vereinsnachrichten im örtlichen Mitteilungsblatt. Dort werden die Aktionen angekündigt oder auf Änderungen hingewiesen.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, bis dahin bleibt gesund und genießt die Natur, auch ohne uns ;-)



Du willst auch vor Ort aktiv werden, etwas für und in der Natur machen? Du hast Lust Mitglied zu werden oder auch mal "reinzuschnuppern? Dann meld dich doch bei uns..

Ortsgruppenvorsitzender:

Pöppl Alexander
Lichtenbergweg 4a
93176 Beratzhausen 
Tel: 09493-959213

Email: alexander.poeppl@web.de