MenuKreisgruppe RegensburgBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Fotowettbewerb 2020

Thema "Regenstaufs Natur"

Umwelt- und Artenschutz sind in aller Munde. Immer mehr Menschen besinnen sich wieder auf die Schönheit der Natur und die Notwendigkeit, sie zu erhalten und zu bewahren. Auch unsere Marktgemeinde hat viel zu bieten – Wälder, Wiesen, Fluss- und Auenlandschaften bieten einer Vielzahl von Tieren und Pflanzen ein Zuhause.

Die Bemühungen des Bund Naturschutz Regenstauf haben zwei Hauptziele: den Erhalt der Artenvielfalt (z.B. Betreuung von Krötenzäunen, Einwände bei unnötiger Flächenversiegelung oder Abholzung) und den Menschen einen Zugang zum Thema Umwelt- und Naturschutz bieten (z.B. durch den Kunst-Natur-Garten, durch die Organisation von Vorträgen und Exkursionen).

Ganz in diesem Sinne haben wir uns entschlossen, im Jahr 2020 einen Fotowettbewerb auszurufen.

Thema des Wettbewerbes:

Die Bilder zeigen Natur und Umwelt in Regenstauf. Sie stellen auf klassische oder experimentelle Art dar, was der Fotograf als besonders schützenswert ansieht. Sie können ebenso eine Dokumentation von Bemühungen um den Umwelt- und Artenschutz sein wie auch als kreativer Zugang zum Thema Naturschutz aufgefasst werden. Landschaften, Pflanzen und Tiere sollten dabei als Hauptmotiv dienen.

Die Ortsgruppe bedankt sich für die zahlreichen und wunderbaren Einsendungen. Gerne hätten wir die Gewinner in einem angemessenen Rahmen geehrt, corona-bedingt muss die Gewinnerbekanntgabe aber leider digital und online erfolgen. Dennoch sind wir stolz, hier folgende Gewinner bekanntgeben zu können:

Die ersten 10 Plätze:


Anstehende Aktionen 2020

Alle Aktionen für 2020 abgesagt

Da auch unsere Priorität ist, unseren Teil zur Sicherheit und Eindämmung der Verbreitung des Virus COVID-19 beizutragen, finden bis auf Weiteres keine Sitzungen oder Veranstaltungen statt.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien alles Gute in dieser schweren Zeit und bleiben Sie gesund!


Krötenzäune 2020

Die vier Zäune in Regenstauf wurden zwischen dem 17. und dem 25. Februar vom Bauhof der Marktgemeinde Regenstauf und vom Kreisbauhof aufgestellt. 

Die Betreuung des Zauns in Karlstein und Kirchberg geschah täglich durch Frieda Lorenz mit Unterstützern. Der Zaun in der Leonberger Straße wurde anfangs von Manfred Schade und Herrn Brass aus Ramspau mit seinen Kindern betreut. Später dann übernahmen Herr Brass und seine Kinder die Betreuung komplett. Der Zaun am Haus am Regenbogen (zwischen Ramspau und Hirschling) wurde, wie jedes Jahr, von Manfred Schade und der dortigen Jugendwohngruppe des Thomas-Wiser-Hauses betreut. BN und Marktgemeinde bedanken sich bei den Kindern mit einem Pizzaessen auf Kosten der Gemeinde. 

Insgesamt wurden an diesen Zäunen 1774 Kröten und 144 Molche aus den Eimern entleert. Davon alleine am Haus am Regenburg 1250 Kröten und 112 Molche. Es ist davon auszugehen, dass zwischendurch auch Kinder oder Spaziergänger einzelne Kröten aus den Eimern entnommen und über die Straße getragen haben.

Wie schon in den vergangenen Jahren betreute die Ortsgruppe Regenstaub auch den Zaun an der Staatsstraße 2148 direkt am Valentinsbad. Da die Temperaturen im Februar bereits recht mild waren, beeilten wir uns den Zaun aufgestellt zu bekommen. Am 17. Februar war es dann schon so weit und am folgenden Morgen schon 4 Kröten. Das war‘s aber fürs erste. Es wurde wieder kälter und so zog sich die Sammlung bis 1. April etwas schleppend dahin. Am Ende waren es aber wieder 278 Kröten.

Alles in allem waren es mit ca. 2200 Amphibien im Marktgebiet Regenstauf nicht so viele wie 2019, doch wieder eine stattliche Zahl geretteter Amphibien. Danke an alle Helfer, die Finger sind sicher schon wieder warm und wenn wir in ein paar Wochen den abgelegten Laich finden werden, hat es sich wieder gelohnt! Danke an alle Helfer und bis zum nächsten Einsatz alles Gute!


Neues vom Kunst-Natur-Garten

Alte Schuhe, welche bereits abgetragen sind, jedoch noch lange nicht ausgedient haben. Zu sehen sind sie im Kunst-Natur-Garten als kunstvoll gestaltete Installationen und bepflanzt mit heimischen Gewächsen.

Bei der Umsetzung, welche wir unter Anleitung von Peter Hundshammer durchführten, gab es wieder fleißige Helfer und Unterstützer. So bedanken wir uns vor allem beim Regenstaufer Geschäft Der Blumenladen sowie bei Familie Schäffer für die großzügigen Spenden von Blumen bzw. getragenen Schuhen!

Der Kunst-Natur-Garten entstand im Jahr 2017 auf gemeindeeigenem Grund in der Pestalozzistraße in Regenstauf.

In Nähe der Eckertschulen und der neu gebauten Turnhalle entwickelt sich seither ein Kleinod aus der Streuobstwiese, das zum Verweilen, zum Erspüren der Natur und ihrer Schönheit, aber auch zum Nachdenken einlädt. Der Regenstaufer Künstler und Kunsterzieher Peter Hundshammer gestaltete federführend zusammen mit Aktiven unserer Ortsgruppe unter Mithilfe des Marktes Regenstauf und des Bauhofs das Projekt Kunst-Natur-Garten.

Es bietet Kunstwerke wie z.B. ein naturnahes Bodenmosaik aus heimischem Kalkstein, das schützenswerte Tiere in Form des BN-Logos zeigt. Der Bildhauer Peter Hundshammer gestaltete 8 Steinreliefs mit folgenden Motiven: Weißstorch, Fledermaus, Schwalbenschwanz, Luchs, Erdkröte, Salamander, Schleiereule und einen BN-Stein, der bepflanzt wird. Als weitere Steine finden recycelte heimische Granite Verwendung.

Schauen Sie doch mal vorbei und genießen Sie die Atmosphäre!

 

 

 

Außerdem können Sie in unserer Bildergalerie den Fortschritt mit verfolgen.


Regenstauf gibt der Artenvielfalt 2052 Stimmen

Das Volksbegehren für Artenvielfalt fand gleich am ersten Eintragungstag regen Zuspruch in der Bevölkerung. Bis 17:30 hatten sich 315 Regenstaufer Bürgerinnen und Bürger im Rathaus eingefunden, um sich für die Umwelt einzusetzen.

Unterstützt wurde das Volksbegehren durch Vertreter*Innen der ÖDP, von Bündnis 90/ Die Grünen, des BN, des LBV, des SPD Ortsvereins Diesenbach, Bürgermeister Böhringer, Vertreter der Kirche, des Biotreffs, des Fotoclubs und vielen mehr.

Ein derartiges überparteiliches Bündnis gab es schon lange nicht mehr in Regenstauf. Doch hier sind sich alle einig: es muss etwas geschehen, damit wir die Insekten und letztlich auch uns Menschen retten. Wer sonst sollte unsere Obstbäume und Äcker bestäuben, wenn nicht die heimischen Bienen und Insekten? Undenkbar, dass sich die hiesige Bevölkerung wie in China per Hand ans Bestäuben macht! Unvorstellbar, dass alleine in den vergangenen 30 Jahren 75% der Insekten ausgestorben sind.

Um diesen Trend zu stoppen, versammelte sich am 31.Januar eine große Gruppe Menschen aller Altersgruppen vor dem Regenstaufer Rathaus, um gut gelaunt und teilweise verkleidet als Bienen und Marienkäfer ein Zeichen zu setzen. Nicht gegen etwas, sondern für etwas: für unsere Natur, für unsere Bauern, die durch die Politik der letzten Jahrzehnte zumeist in die Massenproduktion gezwungen wurden, für uns und unsere Kinder.

Gemeinsam wollten die Regenstaufer etwas bewirken und dank des großen Zuspruchs aus der Bevölkerung zählte man am Ende 2052 Unterschriften für das Volksbegehren. Dies entspricht 16,34 % der wahlberechtigten Einwohner der Marktgemeinde.