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Pressemitteilung: BI „Mobilität neu denken“ präsentiert auf der Nachhaltigkeitsmeile ein starkes Signal für eine nachhaltige Verkehrspolitik in Regensburg

Die Bürgerinitiative „Mobilität neu denken“ hat auf der Nachhaltigkeitsmeile am Donaumarkt einen weiteren Meilenstein ihres Bürgerbegehrens gegen die Nordgauspange und den Neubau der Sallerner Regenbrücke vorgestellt. Nach Angaben der Initiative wurden inzwischen 7.650 Unterschriften gesammelt obwohl nur knapp 6000 gültige Unterschriften benötigt werden. Diese werden am 30.06.2026 um 15:30 Uhr vor dem Neuen Rathaus vor der Stadtratssitzung offiziell an Oberbürgermeister Burger übergeben.

24.06.2026

Regensburg, 21. Juni 2026 – Zum Abschluss der Unterschriftensammlung, trafen sich zahlreiche Unterstützerinnen und Unterstützer für ein gemeinsames Foto, das die breite gesellschaftliche Unterstützung des Bürgerbegehrens sichtbar machen soll. Die Initiative wird die gesammelten Unterschriften Ende Juni bei der Stadt Regensburg einreichen, um einen Bürgerentscheid auf den Weg zu bringen.

In seiner Ansprache auf der Nachhaltigkeitsmeile stellte Wolfgang Bogie von der BI „Mobilität neu denken“ den Zusammenhang zwischen globalem Klimaschutz und kommunaler Verkehrspolitik heraus.
„Global denken und lokal handeln bedeutet für uns, heute die richtigen Entscheidungen für die Mobilität von morgen zu treffen. Die Nordgauspange ist ein Verkehrsprojekt aus dem vergangenen Jahrhundert. Regensburg braucht stattdessen Investitionen in Bahn, Bus und Radverkehr sowie moderne und klimafreundliche Alternativen für die Menschen in Stadt und Region“, erklärte Bogie.

Nach Auffassung der Bürgerinitiative würde das Projekt Nordgauspange mit dem Ausbau der Nordgaustraße und dem Neubau der Sallerner Regenbrücke erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen binden, ohne die Verkehrsprobleme dauerhaft zu lösen. Stattdessen sieht die Initiative die Chance, die im Mobilitätskonzept für den Großraum Regensburg vorgesehenen Maßnahmen im öffentlichen Nahverkehr konsequent umzusetzen.

Bogie erklärt “Dass die notwendige Anzahl der Unterschriften deutlich überschritten wurde, zeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger in Regensburg über große Projekte mitbestimmen wollen. Das sind Vorhaben, die die den Charakter der Stadt verändern können. Es gibt ein Mitsprachebedürfnis. Diese Maßnahme kann nicht über die Köpfe der Menschen, die hier leben und hier ihren Mittelpunkt haben, entschieden werden. Wir müssen die Menschen, die die Situation vor ihrer Tür selbst am besten kennen, fragen, ob sie dies wirklich so wollen.”

Die BI betont, dass die Auswirkungen des Projekts nicht nur den Stadtnorden betreffen würden, sondern die gesamte Stadt. Deshalb sei der angestrebte Bürgerentscheid von großer Bedeutung für die zukünftige Entwicklung Regensburgs. Allein die Belastung des städtischen Haushalts wären immens, in Zeiten knapper kommunaler Gelder.
Besonders erfreut zeigt sich die Initiative über die bisherige Unterstützung aus der Stadtgesellschaft.

Das Bürgerbegehren wird von insgesamt 24 Organisationen getragen. Zahlreiche Ehrenamtliche haben in den vergangenen Monaten Unterschriften gesammelt, Informationsmaterial verteilt und die Kampagne organisatorisch unterstützt.

Bis zum 30. Juni besteht weiterhin die Möglichkeit, das Bürgerbegehren mit einer Unterschrift zu unterstützen. Sollte der Bürgerentscheid zustande kommen, rechnet die Initiative mit einer Abstimmung im Herbst 2026. Weitere Informationen unter: www.sallerner-regenbruecke.de

Kontakt:
Wolfgang Bogie
wolfgang.bogie@gmx.de
Mobil 0160 7108815

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