Weitere Renaturierung der Donauinsel bei Mariaort erfolgt – Artenvielfalt und Hochwasserrückhalt in der Fläche gestärkt!
Das Wasserwirtschaftsamt Regensburg hat die westliche Inselspitze erworben und unter Einbeziehung der Wünsche des BUND Naturschutz Ende 2025 naturnahe Strukturen angelegt, um die dortige Artenvielfalt zu stärken. David Ipfelkofer vom Wasserwirtschaftsamt und Raimund Schoberer vom BUND Naturschutz freuen sich über diese gelungene Kooperation.
Außerdem wurde dort im Mai 2026 durch Ehrenamtliche des BUND Naturschutz autochthones und artenreiches Wiesensaatgut eingebracht. Nun bedarf es in den nächsten Jahren einer naturnahen Pflege, damit sich die gewünschte Artenvielfalt einstellt und etabliert.
Die in den letzten Jahren bereits renaturierten Teilflächen zeigen: die Insel ist ein wahrer Artenhotspot. Die Verzahnung von Wasser und Landlebensräumen ist ideal. Auf den bisher schon renaturierten Teilflächen konnten über 600 Tier- und Pflanzenarten gefunden werden.
Nicht umsonst hat das Inselprojekt den Bayerischen Biodiversitätspreis und den internationalen Stiftungspreis „Lebendige Donau“ erhalten. Das zeigt: es braucht naturnaher Strukturen und Flächen aber auch Pflege.
Die Pflege erfolgt auf den artenreichen Feuchtwiesenflächen sehr extensiv mittels Messerbalken und auch besonders schonend mittels händischer Sensenmahd. Ehrenamtliche sind hier im Sommer regelmäßig mit Freude aktiv. Belohnt werden sie durch eine Artenvielfalt von Zauneidechse bis Wiesenknopfameisenbläuling und Sechsfleckwidderchen, von Kuckuckslichtnelke bis Teufelsabbiss.
Das Projekt Donauinsel bei Mariaort startete 2011. Mit der aktuellen Renaturierung wurde ein weiterer Schritt zur naturnahen Gestaltung der Donauinsel bei Mariaort realisiert. Inzwischen konnte gut ein Hektar der Donauinsel naturnah gestaltet werden.
Weitere Infos unter: https://regensburg.bund-naturschutz.de/donauinsel-mariaort
























































