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Pressemitteilung: Spatenstich zum Parkhaus am Unteren Wöhrd - „Fehl am Platz“

Ein breites Bündnis von Organisationen setzte sich 2024 gegen den Bebauungsplan Nr. 279 „Mobilitätsdrehscheibe Unterer Wöhrd“ ein. Die BUND Naturschutz-Kreisgruppe nahm im Verfahren fundiert zu Klima-, Natur- und Umweltbelangen Stellung. Diese wurde von VCD, ADFC, Fridays for Future, Transition Regensburg, Greenpeace Regensburg, Omas und Opas for Future, Pro Bahn, Fuß e.V., Deutsche Umwelthilfe, Altstadtfreunde Regensburg, Arbeitskreis Kultur Regensburg, Bündnis 90 die Grünen, ÖDP, BSW, Ribisl-Partei unterstützt.

05.03.2026

Der Stadtrat hat daraufhin die Planungsvorgaben geändert. Das geplante „Mega-Baurecht“ bis fast zur Donau wurde auf die jetzige „kleine“ Parkhausfläche reduziert und die Altstadtberuhigung als weiteres zentrales Ziel formuliert und beschlossen. Das ist ein Erfolg vieler engagierter Bürgerinnen und Bürger, der Umweltverbände und der Politik. Daraufhin haben sich viele Verbände und auch die Mehrheit im Stadtrat entschieden, den Bebauungsplan in der neuen Form incl. Altstadtberuhigung zu genehmigen.

Leider wurde der Wunsch des BUND Naturschutz nach viel mehr Grün am Unteren Wöhrd nicht aufgegriffen. Der BN bleibt dabei: die Donauinseln müssen grüner werden. Ein Parkhaus ist hier städtebaulich fehl am Platz, zieht Autoverkehr in die Stadt, lässt bestehende Parkhäuser und P&R-Anlagen leerer werden, die bereits heute bei weitem nicht ausgelastet sind. Als das kostet viel Geld, bringt Feinstaub und Abgase in die Stadt. Eine Chance für wirklich mehr Grün auf einer bedeutsamen Donauinsel, die dafür prädestiniert ist, wurde leider vertan.

Die bis zur Dachfläche „grün in grün“ gehaltene Darstellung des nun in Bau befindlichen Parkhauses offenbart ein weiteres mal, dass Wunsch und Wirklichkeit in Regensburg nicht übereinstimmen. Farbe aus Papier ersetzt nicht die Wirklichkeit. Bleibt zu hoffen, dass die Vekehrsberuhigung in der Altstadt umgesetzt wird und das Parkhaus nicht ganz so häßlich und dominant wird, wie wir befürchten, und insbesondere, dass es Regensburg nicht zu teuer zu stehen kommt.

Regensburg den 04.03.2026
Raimund Schoberer

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Gerne verweisen wir auch auf die BN-Pressemitteilungen:
• 31.07.2024 Pressemitteilung - Erschreckende Ergebnisse der Deutschen Umwelt-hilfe: Regensburg erhält die „Rote Laterne“
• 21.07.2024 Stellungnahme: Beteiligung 76. Änderung FNP und BEBAUUNGS-PLAN NR. 279 / MOBILITÄTSDREH-SCHEIBE UNTERER WÖHRD