Klimaschutz und Toilettenpapier

Klimaschutz und Toilettenpapier

 

 

Hat das etwas miteinander zu tun? Ja, mehr als man glauben möchte.

Umweltbelastung durch weißes Klopapier!

Weiches, weißes (oder geblümtes) Frischfaserpapier belastet die Umwelt erheblich mehr als die Recycling-Toilettenpapierrolle. Für die Produktion von Recyclingpapier wird viel weniger Frischwasser und Energie verbraucht, außerdem ist die Schadstoffbelastung des Abwassers erheblich geringer als bei der Herstellung von Papier aus primärem Zellstoff. Für die farbige, mit Blümchen bedruckte Variante kommt die Belastung durch Farbchemikalien bei der Herstellung und in der Kläranlage noch hinzu.

Bäume fällen für Klopapier – nein danke!

Für das kurzlebigste Papier in unserem Alltag, das auch keine Chance auf einen Recyclingdurchlauf hat, sollten keine Bäume gefällt werden .

Klopapier aus Altpapier – Komfort und Hygiene kein Problem!

In Produkttests stellt sich immer wieder heraus, dass Recyclingprodukte in ihrer Gebrauchstauglichkeit den konventionellen Papieren in nichts nachstehen. Technisch ausgereifte Deinking-Verfahren sorgen dafür, dass keine Druckfarbenrückstände an unsere Haut gelangen, der Trocknungsvorgang bei der Papierherstellung mit seinen hohen Temperaturen kommt einer Sterilisierung gleich. Auch in punkto "Weichheit" lassen die Recycling-Hygiene-Papiere keine Wünsche offen.

Umweltbewusste Verbraucherinnen und Verbraucher erkennt man auch an ihrem Toilettenpapier!

In kaum einem Bereich ist umweltbewusstes und damit nachhaltiges und klimafreundliches Verhalten so einfach wie in diesem Bereich. Im privaten wie im öffentlichen Alltag sollten Hygiene-Papiere wie Toilettenpapier, Papierhandtücher und Küchenrollen – wo sie nicht durch die Variante aus Stoff ersetzt werden können – sowie Papiertaschentücher aus Recyc-lingpapier gekauft werden. Die Produkte – nur echt mit dem "Blauen Engel" – werden in vielen Super- und Drogeriemärkten angeboten.

 

Zu wenige machen mit!

Der Marktanteil für Toilettenpapier aus Altpapier beträgt laut Umweltbundesamt (2001) aber gerade mal 10%. Helfen Sie mit, dass dieser Anteil steigt!

Die Natur sagt "Danke"!