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Delegiertenversammlung 2022: Natur statt Pestizide – Keine Rolle rückwärts in der Agrarwende!

Die Delegierten des BUND Naturschutz haben auf der Delegiertenversammlung 2022 in Memmingen den Leitantrag zur Agrar- und Ernährungswende verabschiedet. Nach einer Online- und Hybridveranstaltung in den vergangenen beiden Jahren hatten sich die über 200 Delegierten erstmals wieder in Präsenz getroffen. Gastrednerin der Veranstaltung war Dr. Manuela Rottmann, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft.

01.06.2022

Die drohenden Aufweichungen wichtiger Errungenschaften zum Umbau der Agrarpolitik waren das Hauptthema der diesjährigen Delegiertenversammlung (DV) in Memmingen. Die Delegierten, die die rund 261.000 BN-Mitglieder vertreten, stimmten einem entsprechenden Leitantrag geschlossen zu. Darin geht es vor allem um die drohende Aufweichung bei den so genannten ökologischen Vorrangflächen, auf denen wieder Ackerbau betrieben werden soll.

Der BN-Vorsitzende Richard Mergner dazu: „Der schreckliche Krieg in der Ukraine darf nicht dazu missbraucht werden, um Naturschutzflächen zu opfern. Forderungen nach deren Umpflügen gefährden die Artenvielfalt, sind aber nur ein marginaler Beitrag zur Ernährungssicherheit. Erforderlich sind vielmehr eine bessere Finanzierung der weltweiten Bekämpfung des Hungers und die längerfristige Reduktion des Tierbestands. Hunger in der Welt ist kein Erzeugungs- sondern ein Verteilungsproblem. Hierin liegt unsere Verantwortung, den Hunger in der Welt zu bekämpfen. “

weitere Info unter: https://www.bund-naturschutz.de/pressemitteilungen/delegiertenversammlung-2022-natur-statt-pestizide-keine-rolle-rueckwaerts-in-der-agrarwende