MenuKreisgruppe RegensburgBUND Naturschutz in Bayern e. V.

Beschreibung - Entstehung und Konzeption des BUND Gartens

Der Garten mit 540qm, befindet sich in einer Kleingartenanlage, die 1990 als ökologische und naturnahe Anlage geplant wurde.
Alle Gartenhäuser der Anlage sind mit einer Dachbegrünung ausgestattet. Das an das Gartenhaus angelehnte Gewächshaus verlängert die Vegetationszeit und nutzt die Sonnenenergie. Das Regenwasser wird über Tonnen gesammelt. In der gesamten Anlage gibt es keine Versiegelung des Bodens, offene Kieswege mit angrenzenden Wildkräutern weisen den Weg. Das Konzept der naturnahen Gestaltung gilt auch für jeden einzelnen der Gartenparzellen. Unser Garten ist von einer Hecke einheimischer Gehölze umgeben. Einige der Wildgehölze, wie Holler, Heckenrosen, Sanddorn, Hasel, Eberesche, bieten durch ihre duftenden Blüten und essbaren Früchten nicht nur für Menschen ein sinnliches Gartenerlebnis, sondern auch für Vögel Nahrung und Schutz. Am Ufer des kleinen Gartenteichs befinden sich Blutweiderich und gelbe Schwertlilie. Das Wasser und die Pflanzen ziehen viele Tiere an, wie Wasserläufer, Libellen und zahlreiche Insekten. An den Kalksteinen der Trockenmauer duften aromatisch Salbei, Bergbohnenkraut, Oregano, Lavendel. Hier sind viele Schmetterlinge unterwegs. Die angewachsenen Weidenruten des Weidentunnels sind zu einem Durchgang verflochten. Die Weide ist mit ihren Weidenkätzchen das erste Bienennährgehölz im Frühjahr. Im hinteren Teil des kleinen Gartens befindet sich eine Obstbaumwiese, mit Mirabelle, Apfel und Sauerkirschbaum. Die Wiese wird einmal im Jahr mit der Sense gemäht. Von den Wiesenkräutern haben sich Wiesenstorchenschnabel und wilder Majoran durchgesetzt. Im Naschgarten-Teil haben wir Johannisbeere, Himbeere, Aronia, Felsenbirne, Kornelkirsche und Walderdbeeren gepflanzt. An den sonnigen Wegrändern sind wir sehr glücklich wenn sich die schönen Wildstauden aussäen: Karde, Königskerze, Natternkopf und Nachtkerzen. Unter dem Zwetschgenbaum wurde  ein neues Schattenbeet angelegt mit: Bärlauch, Waldmeister, Farnen. Für die Pflanzen ist es sehr schwierig sich durchzusetzen, da jeden Herbst viele Zwetschgen herunterfallen, so werden die Pflanzen abgeknickt und zerdrückt.